Sonntag, 28. Juni 2015

Die Wahrheit über "Traditionelles Karate"

Karate contra Selbstverteidigung - Die Wahrheit über "Traditionelles Karate"

 
Das kennt ihr:
 

"Karate funktioniert in der Selbstverteidigung nicht."

 
Das kennt ihr auch:
 

"Kann man traditionelles Karate heute noch auf der Straße verwenden?"

 
Und das vielleicht auch:
 

"Wir machen hier angewandte Selbstverteidigung, das hat mit Karate eigentlich schon gar nichts mehr zu tun."


Und sicher kennt ihr es auch schon, wenn man sich im Training fragt, was die komplexen Techniken mit den schönen, zungenbrecherischen Namen, eigentlich bringen sollen, wenn man auf der Straße angegriffen wird. Die Vorstellung, ein Angreifer würde einen straßentypischen Rundschlag gegen die Schläfe ansetzen und die Erkenntnis, dass der Soto-Uke (Shotokan: Uchi-Uke) zu tief ist und der Age-Uke völlig vorbeigeht, führt einen doch recht schnell dahin, dass man daran zweifelt, ob Karate überhaupt noch etwas bringt. Vor allem das TRADITIONELLE Karate mit seinen festen Bewegungsabläufen, vorgeschriebenen Techniken, das wir ja immer schön mit einem fairen Partner üben, der sich an genau dieselben Vorschriften und Abläufe hält...

Freitag, 5. Dezember 2014

Die besten Freunde des Karateka

Teil 1

Kennt ihr das?

Mitten in der Kata. Seit 10 Minuten stehen wir im Shiko-Dachi und der Trainer macht keine Anstalten, weiterzumachen. Stattdessen hält er Volksreden über Hikite, die hintere Hand, und warum diese an die Rippen gehört. Im Gehirn kommt das schon gar nicht mehr an, stattdessen sind da nur noch 2 Worte:
 

"ZÄHL!! WEITER!!"


Schauen wir mal in den Kopf eines unserer Mitschüler: "Mir tun die Schultern weh, mir tut der Nacken weh, mir tut der Rücken weh, mir tun die Knie weh!! Zähl weiter, verdammt!!"
 
Darf ich vorstellen: Euer neuer bester Freund: Der Schmerz!
 
Nein, wir wollen natürlich weder Masochisten, noch Sadisten werden.
 
So isses!
 

Dienstag, 30. September 2014

Der neue Strassenkampf

Die "neue" Realität des Straßenkampfs

 
Okay, so neu ist sie nicht mehr, das gleich zu Beginn. Es lässt sich schon seit einigen Jahren beobachten, dass sich der Straßenkampf verändert hat, dass ein "Trend" zu uns herüberschwappte, der sich anscheinend so schnell nicht mehr umkehren lässt.
 
Was hat sich eigentlich geändert? Wie war es früher, wie ist es heute?
 

*Zeitsprung*


Ende des letzten Jahrhunderts. Die Welt war noch leicht verkatert von der Wendezeit, dem Aufbrechen des Ostblocks und dem Zerfall der Sowjetunion.
Begeben wir uns mal in eine Oberschule und schauen uns an, wie die Prügelei aussieht, die da hinten rechts im Gange ist.
Zwei kabbeln sich, der Rest schaut zu. Quelle: Welt.de

Sonntag, 21. September 2014

Karate-Myth-Busters

Karate-Mythen - was ist dran, was stimmt davon, was nicht?

Im Laufe der Zeit haben sich viele Karate-Mythen in unseren Köpfen festgesetzt. Heute werden wir mal einigen von ihnen auf den Zahn fühlen.
 
Spielen wir mal...
 

1. Mythos: "Die Wurzeln des Karate liegen in China."

Der Mythos besagt, dass chinesische Kaufleute und Diplomaten den Kung Fu-Stil des Weißen Kranichs (White Crane, Chuan'Fa) aus Südchina ins Königreich Ryukyu (heute Okinawa) brachten, wo er von den Einheimischen übernommen und zum heutigen Karate weiterentwickelt wurde.
 
Was sagt die Geschichte dazu?
 

Samstag, 20. September 2014

Die Geschichte des Teemeisters

Die Geschichte des Teemeisters

 
Heute möchte ich Euch mal mit der Geschichte des Teemeisters Kozo Tajima beglücken. Ich hoffe, Ihr findet sie so lehrreich, wie ich!

Wandernder Teemeister und Teezeremonienmeister

Freitag, 19. September 2014

Bedeutung des schwarzen Gürtels

Was es bedeutet, den schwarzen Gürtel zu tragen

"Der trägt den schwarzen Gürtel, der ist Karatemeister!"

Kennt ihr das? So oder ähnlich? Bestimmt.
 
Nicht nur Außenstehende, auch viele Farbgurte sehen einen anders, wenn man den schwarzen Gürtel trägt.
Am Freitag trägt man den 3. Braungurt, ist noch "einer von ihnen", am Wochenende ist Prüfung und am Montag steht man als Schwarzgurt im Dojo. Plötzlich wird man ganz anders behandelt, gesehen, bewertet. Sie schauen zu einem auf. Nicht alle. Aber viele. Und nicht nur das, sogar viele Schulen bezeichnen die Dangrade als "Meistergrade".
 
Was hat sich geändert? Es sind gerade mal 3 Tage vergangen, ist man in dieser Zeit irgendwie mit dem Wissen der Gezeiten geimpft worden? Hat man die Seele eines alten Japaners in sich aufgenommen?
 

Mittwoch, 17. September 2014

Go no Sen und Sen no Sen

Go-no-Sen, Sen-no-Sen oder Sen-Sen-no-Sen

Wie kämpft ihr im Kumite lieber? Go-no-Sen? Oder Sen-no-Sen? Oder sogar Sen-Sen-no-Sen?

"Mit den Fäusten..?"

Schönes Ding!
Im Kumite teilen sich die Kämpfer in verschiedene Vorlieben. Die einen warten, bis der Gegner angreift, wehren den Angriff ab und kontern, andere sehen den Angriff und kontern mit einem schnelleren, wieder andere preschen vor, wie die berüchtigte Dampfwalze, wenn sie sehen, dass der Gegner sich zum Angriff entschließt.
Einige von Euch haben die Begriffe Go-no-Sen und Sen-no-Sen sicher schon mal gehört, viele werden sich sicherlich fragen, ob's das mit Sojasoße oder süß-sauer gibt und für die, die es interessiert und die ihr Kumite-Können analytisch betrachten und vertiefen wollen, werden wir heute mal etwas tiefer in die Materie einsteigen und ergründen, was es damit auf sich hat.